An: Das südkoreanische Parlament und das Verteidigungsministerium

Mindestens 32 Soldaten sind Ziel des harten Vorgehens seitens des südkoreanischen Militärs gegen Schwule in seinen Reihen. Ihnen droht eine Gefängnisstrafe sowie die unehrenhafte Entlassung – nur weil sie schwul sind.

Ich fordere Sie auf, die Anklagen gegen diese Soldaten fallen zu lassen und den diskriminierenden Artikel 92-6 des Militärstrafgesetzbuches abzuschaffen.

Aktuelle Meldung vom 12. September 2017: Unsere Partnerorganisationen in Südkorea haben unsere Unterschriften an das Verteidigungsministerium übergeben. Während der Kampf gegen die diskriminierenden Regelungen weitergeht, werden wir die Situation weiter beobachten und unsere Partner unterstützen.

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In Südkorea ist Homosexualität kein Verbrechen – solange man nicht beim Militär ist.

In den letzten Wochen wurden vom südkoreanischen Militär über Dating-Apps für Schwule mindestens 32 Soldaten ermittelt und dann verhört. Ihnen soll bald der Prozess gemacht werden. Glücklicherweise sorgte eine dieser Geschichten weltweit für Schlagzeilen, so dass Südkoreas hartes Vorgehen gegen Schwule sich nicht länger im Verborgenen abspielt.

Die südkoreanischen Behörden können die Regelungen zum Vorgehen gegen Schwule aus dem südkoreanischen Militärstrafgesetzbuch streichen. Aber ohne weltweite, massive Proteste werden sie das nicht tun.

Unterschreibe die Petition und trage dazu bei, die Verfolgung von Schwulen in Südkorea zu stoppen.

Diese Kampagne wird gemeinsam mit dem Network for Reporting Discrimination and Human Rights Violations against LGBTI in Relation to the Military und mit dem Military Human Rights Centre for Korea durchgeführt.

Veröffentlicht am 20. Juni 2017

Dies ist eine Kampagne des All Out Action Fund, eine gemeinnützige Organisation vom Typ 501(c)(4).