Ziel

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Erreicht

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An: Die Abgeordneten des portugiesischen Parlaments

Am 13. April hat Portugal mit der Verabschiedung eines Gesetzes Geschichte geschrieben, das Trans* ermöglicht, sich, ohne vorherige medizinische oder rechtliche Verfahren, mit ihrem richtigen Namen und Geschlecht auszuweisen.

Das Gesetz hätte viele Leben positiv verändern können, doch der Präsident Marcelo Rebelo de Sousa hat sein Veto eingelegt.

Das portugiesische Parlament kann das Veto kippen. Für die dazu nötige Mehrheit von 116 Stimmen müssen aber 7 Abgeordnete, die gegen das Gesetz gestimmt haben, ihre Meinung ändern.

Wir fordern die portugiesischen Abgeordneten auf, sich gegen das Veto zu stellen.

AKTUELLE MELDUNG vom 13. Juli 2018: Heute hat das portugiesische Parlament eine neue Fassung des Gesetzes zur Selbstbestimmung verabschiedet. Erwachsene können sich nun selbst mit ihrem richtigen Geschlecht ausweisen, doch Personen zwischen 16 und 18 Jahren brauchen das Einverständnis der Eltern und eine medizinische Beglaubigung (nicht eine Diagnose). Jeder Arzt kann eine entsprechende Beglaubigung ausstellen. Das Gesetz erkennt an, dass Trans* selbst am besten wissen, wer sie sind, doch es lässt leider einige Hindernisse für Minderjährige bestehen. Wir werden weiterhin mit unseren Partnern darauf hinarbeiten, das Recht auf Selbstbestimmung für alle durchzusetzen.

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AKTUELLE MELDUNG vom 6. Juni 2018: Heute haben wir die Unterschriften an Vertreter_innen von politischen Gruppen im portugiesischen Parlament übergeben. Wir werden die Situation mit Hilfe unserer Partner vor Ort weiter beobachten. Die Debatte im Parlament wird weitergehen, wenn am 12. Juli eine neue Version des Gesetzes vorgelegt wird.

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Tiago ist ein 17-Jähriger aus Portugal. Seit Jahren lebt er mit alltäglichen Beschämungen und leidet, weil seine Regierung die Namen und das Geschlecht von Trans* wie ihm nicht anerkennt.

Vor ein paar Tagen hat das portugiesische Parlament ein bahnbrechendes Gesetz verabschiedet, das Trans* über 16 Jahren ermöglicht, sich, ohne vorherige medizinische oder rechtliche Verfahren, mit ihrem richtigen Namen und Geschlecht auszuweisen.

Das Gesetz hätte Tiagos Leben verändern können, doch der Präsident Marcelo Rebelo de Sousa hat sein Veto eingelegt.

Das portugiesische Parlament kann das Veto kippen. Für die dazu nötige Mehrheit von 116 Stimmen müssen aber 7 Abgeordnete, die gegen das Gesetz gestimmt haben, ihre Meinung ändern.

Mit ein paar Klicks kannst Du dazu beitragen, dieses Veto zu kippen und das Leben vieler Trans* in Portugal positiv zu verändern. Bitte unterschreibe jetzt.

Diese Kampagne wird gemeinsam mit TransMissão: Associação Trans e Não-Binária und Transgender Europe geführt.

Veröffentlicht am: 17. Mai 2018

Dies ist eine Kampagne des All Out Action Fund, eine gemeinnützige Organisation vom Typ 501(c)(4).