Tschetschenien: Sie jagen und töten uns wieder

An: Bundeskanzlerin Angela Merkel

In Tschetschenien gibt es eine neue Welle brutaler Angriffe gegen LGBT*.

Wir rufen die Bundeskanzlerin auf, beim Weltwirtschaftsforum in Davos diese Gräueltaten öffentlich zu verurteilen und den russischen Staat aufzufordern, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. 

Diese Kampagne wurde beendet.

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Aktuelle Meldung vom 21. Januar 2019: Wir haben die Unterschriften an Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere Führungspersönlichkeiten beim Weltwirtschaftsforum übergeben. Das Bundeskanzleramt hat den Empfang der Unterschriften bestätigt und darauf verwiesen, dass die Kanzlerin während einer Pressekonferenz im Juli 2017 das Thema gegenüber Präsident Putin angesprochen hat.

Um gefährdete LGBT* in Tschetschenien weiter zu unterstützen, kannst Du für die Finanzierung von Notevakuierungen, durchgeführt vom russischen LGBT*-Netz, spenden.

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Die Verfolgung von Homosexuellen in Tschetschenien hat wieder begonnen. Mindestens 40 Menschen wurden verhaftet und gefoltert – weil staatliche Stellen sie „für LGBT* halten“. Mindestens zwei von ihnen wurden ermordet.

Als vor zwei Jahren die ersten Berichte von einer Gewaltwelle gegen Homosexuelle in Tschetschenien auftauchten, haben wir Dich um Hilfe gebeten, die weltweite Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Und jetzt brauchen wir Dich wieder.

Vom 22. bis 25. Januar werden internationale Führungspersönlichkeiten beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz zusammenkommen. Auch eine hochrangige russische Delegation wird dort sein, möglicherweise sogar Präsident Putin selbst.

Wenn Tausende von uns überall auf der Welt hochrangige Regierungsvertreter unserer Länder dazu bringen, diese Gewaltwelle zu verurteilen, wird das einen Medienrummel auslösen, den auch die russische Regierung nicht ignorieren kann.

Bitte fordere Bundeskanzlerin Merkel zum Protest gegen das erneute Morden und Foltern von Homosexuellen in Tschetschenien auf!

Diese Kampagne wird gemeinsam mit dem Russischen LGBT*-Netz, dem Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V und Quarteera geführt.

Veröffentlicht am 15. Januar 2019

Dies ist eine Kampagne des All Out Action Fund, eine gemeinnützige Organisation vom Typ 501(c)(4).