Stopp den Horror in Brunei

An: Das Europäische Parlament

Brunei hat strenge Gesetze eingeführt, die für eine Reihe von "Straftaten" erschreckende Maßnahmen fordern – darunter Tod durch Steinigung für Ehebruch, homosexuellen Geschlechtsverkehr, Abtreibung und Blasphemie.

Diese barbarischen Maßnahmen sind ein Verbrechen gegen die Menschenrechte in Brunei.

Ein großer Anteil von Bruneis Auslandsinvestitionen kommt von der Europäischen Union. Wir fordern Sie dazu auf, jetzt einzugreifen und Kooperationsvereinbarungen auf Eis zu legen, bis Brunei diese Gesetze wiederruft und die Rechte seiner Bürger*innen respektiert. 

Möchtest du wissen, ob wir diese Kampagne gewinnen?

Aufgrund neuer Regelungen können wir dir nur dann Bescheid geben, ob das Europäische Parlament die Bruneier unterstützt, wenn du dich für unsere E-Mails anmeldest.

Also, dürfen wir dir Neuigkeiten über diese und andere Kampagnen für LGBT*-Rechte per E-Mail zuschicken?

Bist du sicher? Wenn du "Ja" anklickst, werden wir dich wissen lassen, wenn/ob das Europäische Parlament eingreift. Du kannst dich jederzeit abmelden. Wenn du "Nein" anklickst, werden wir dich nicht in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen. Wir werden deine Daten allerdings für die Petitionsübergabe speichern.

Aktuelle Meldung vom 6. Mai 2019: Der Sultan von Brunei sagte am Sonntag, das Land werde keine Hinrichtungen von Menschen, die wegen Ehebruch oder homosexuellen Geschlechtsverkehr verurteilt wurden, durchführen. Doch die Gesetze bleiben offiziell in Kraft und eine Aussetzung von Hinrichtungen könnte jederzeit wieder aufgehoben werden. Andere barbarische Maßnahmen, wie die Peitschenhiebe für Geschlechtsverkehr zwischen Lesben, blieben unerwähnt. Die Ankündigung des Sultans zeigt, dass der internationale Protest Wirkung zeigt, doch wir dürfen nicht nachgeben. Wir werden den Druck weiter aufrecht halten bis die Gesetze widerrufen werden.

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Aktuelle Meldung vom 18. April 2019: Nur wenige Tage nachdem wir über 58.000 Unterschriften an EU-Parlamentspräsident Tajani übergeben haben, verurteilte das Europäische Parlament heute die neuen Gesetze in Brunei und forderte das Einfrieren von Vermögen und die Überprüfung der Partnerschaft und der Kooperationsvereinbarungen zwischen der EU und Brunei. Wir bleiben am Thema dran, bis diesen Worten Taten folgen.

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Diese Gesetze haben eine besonders furchteinflößende Wirkung auf die LGBT*-Gemeinschaft, in einem Land, das als der schlimmste Ort in Südostasien beschrieben wurde, um homosexuell zu sein.

Homosexualität konnte in Brunei auch vorher schon mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden.

Viele LGBT*-Bruneier haben das Land verlassen aus Angst vor Verfolgung und Tod. Diejenigen, die zurückgeblieben sind leben in ständiger Angst.

Wir wissen, dass Bruneis Regierung auf der falschen Seite der Geschichte steht.

Aktivist*innen auf der ganzen Welt kämpfen seit Jahrzehnten für eine Welt, in der niemand dafür bestraft wird, wer er/sie ist oder wen er/sie liebt. Und wir gewinnen – zum Beispiel in Indien, wo der oberste Gerichtshof Homosexualität letzten September entkriminalisiert hat.

Ein großer Anteil von Bruneis Auslandsinvestitionen kommt aus der Europäischen Union. Wenn wir die EU davon überzeugen können diesen Geldfluss zu stoppen, könnte dies den Sultan dazu veranlassen, diese grausamen Gesetze zu widerrufen. Unser Druck kann unschuldige Bruneier vor der Steinigung bewahren.

Unterstütze uns im Kampf gegen diesen Angriff auf die Menschenrechte ALLER Menschen in Brunei und unterschreibe jetzt die Petition.

Veröffentlicht am 5. April 2019

Dies ist eine Kampagne des All Out Action Fund, eine gemeinnützige Organisation vom Typ 501(c)(4).